Einblick

11. „Konzert für alle Seelen“

Ich freue mich sehr, ein persönliches Versprechen einzulösen. Am 22. Oktober 2022 findet um 16 Uhr das 11. „Konzert für alle Seelen“ statt. Der Ort ist diesmal die Dorfkirche von Baasdorf bei Köthen in Sachsen-Anhalt. Lasst uns gemeinsam unserer Verstorbenen und Ahnen gedenken und unsere Seelen mit der Kraft der Musik stärken.

„Das Leben schreibt die schönsten Geschichten.Der Achtsame Lebensbrief für den Monat September 2022

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten.

Seit Juli 2021 „wohne“ ich mit meinem Bestattungsunternehmen im Giebichensteinviertel, direkt gegenüber der Wittekind Schule und der Lutherlinde. Unter der Woche bin ich fast jeden Tag im Laden, es sei denn ich bin anderweitig unterwegs. Im Gegensatz zu meinem vorherigen Domizil in der Hermannstrasse, bin ich hier „mitten drin“. Mitten im halleschen Leben mit seinen Menschen und Geschichten.

Da ist der ältere Herr, der morgens zur Physiotherapie und anschließend am Laden vorbei zur Straßenbahnhaltestelle geht. Er trifft mich eher selten an, da er sehr früh seinen Termin hat und ich meistens ab 11 Uhr im Laden bin. Davor „sammle“ ich mich.

Selbstständig zu sein, schenkt Privilegien. Gerade morgens bin ich dafür dankbar, da ich es gern langsam angehe. Ich starte in meinem Tag, indem ich etwas lese oder mir etwas Neues aneigne. Ich mache ein paar Yoga Übungen, führe das ein oder andere Telefonat und genieße mein Frühstück auf dem Fensterbrett sitzend, so lange es Zeit und Klima zulassen.

Ich habe angefangen, mich kalt zu duschen, hab gehört, das sei sehr gesund. Anfangs kostete es mich ziemliche Überwindung, mittlerweile bin ich einfach stolz auf mich und es wird von Mal zu Mal leichter.

Wenn ich am Laden ankomme, sind die Kinder in der Schule. In den Pausen dringen ihre freundlichen und unbeschwerten Stimmen über die Straße zu mir hinüber.

Ich schließe mein Fahrrad vor dem Laden an und stelle die Holzbank raus. Von Anfang an liegen dort Bücher und Zeitschriften, die sich interessierte Menschen gern ausleihen können. Lesen, genießen, zurück geben. Damit noch andere Leute in den Genuss kommen können.

Die Glocken der nahegelegenen Bartholomäuskirche läuten mittags um 12 und um 18 Uhr, wenn der Tag sich neigt. Ich liebe diese Rituale, sie geben mir Struktur und Halt.

War bis Sommer die Schule zu Ende, kam ab und an Fritz vorbei. Seit September ist er nun auf einer weiterführenden Schule, er wird älter und cooler und damit naturgemäß seine Besuche seltener. Im Oktober werden wir jedoch ~ wie im vergangenen Jahr ~ gemeinsam das Schaufenster zu Halloween gestalten. Wenn Fritz kommt, erzählt er mir schnatternd von seinem Tag oder er zeigt mir stolz, was er sich von seinem Taschengeld in der Stadt gekauft hat. Manchmal kommt er schwer beladen. Der Ranzen voller Bücher, die Sporttasche hängt auch noch um den Hals. Ganz schön viel, was wir unseren Kindern so zumuten.

Besonders angenehm ist für mich, dass ich hier, an diesem Standort, umgeben bin von anderen Selbstständigen.

Da ist Robert mit seinem Friseurladen. Vielleicht habt Ihr schon entdeckt, dass er mit seinem Geschäft im neuen Halle-Monopoly Spiel dabei ist? Um die Ecke, Richtung Advokatenweg, hat Claudia seit vielen Jahren ihr Kosmetikgeschäft. Links und rechts von mir befinden sich zwei Physiotherapie-Praxen. Vor dem Eingang der Einen befindet sich eine hübsch angelegte BlumenKräuter Terrasse.

In einem meiner Pflanzengefäße wuchs übrigens seit Wochen ein einzelner anmutiger „Halm“ in pinklila. Nie zuvor hatte ich so ein Gewächs gesehen. Weil die Farbe aber so prima zu meinen Unternehmensfarben passt, ließ ich ihn stehen. Und siehe da, eines Abends sah ich dann ~ auf diesem Halm ~ eine weibliche Gottesanbeterin sitzen. Ich fotografierte sie und meldete sie. (Das Land Sachsen-Anhalt hat dafür eine eigene Plattform im Internet eingerichtet.) Seitdem schaue ich abends immer mal wieder hin, ob sie nochmal vorbei schaut… bis jetzt war dem jedoch nicht so.

Dafür schauen immer mal wieder Menschen vorbei. Sie kommen herein oder bleiben draußen für einen Moment stehen. Neue Bekanntschaften ergaben sich durch den Laden ~ Ja, es entstanden sogar neue Freundschaften.

Da ist zum Beispiel Clement. Wir lernten uns in Katrins Bioladen „Himmel und Erde“ kennen, der sich 50 Meter von meinem Bestattungsunternehmen, in der Großen Brunnenstraße, befindet. Clement spielt, wie ich, Klavier. Ich lud ihn ein und seitdem spielen wir ab und zu vierhändig. Oder er spielt oder ich spiele. Neulich, als er da war, regnete es. Wir machen die Tür auf und erfreuten ein Pärchen, das gerade unter dem Vorsprung Schutz suchte.

Oder Nancy. Sie fand die wechselnden Schaufenster so schön und stand eines Abends im Winter davor. Ich lud sie herein, wir tranken Tee und später besuchte ich sie zu Hause. Sie war es, die mir vom portugiesischen Jakobsweg erzählte, den ich darauf hin im Mai diesen Jahres ging.

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben…

und nun ist in diesem Moment eine Kundin von mir auf den gleichen Wegen unterwegs.

Auch die Menschen aus dem Viertel lerne ich langsam kennen. Da ist zum Beispiel Hartmut, der fast täglich am Laden vorbei geht und immer freundlich grüßt.

Und gerade eben war eine Frau hier, die mir erzählte, dass sie zu einer Beisetzung im Friedwald geht. Ob sie dorthin auch Blumen mitnehmen könne? Blumen sind im Friedwald unerwünscht. Doch ein Blatt ihres Gingko Baumes, der in ihrem Garten steht, auf eine schöne Karte geklebt, ist auch ein berührender Gruß für die Trauernden.

Übrigens sah ich abends mehrfach eine Truppe jugendlicher Radfahrer. Als ich neulich nach Hause ging, standen sie auf der Straße und unterhielten sich. Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr, dass sie Teil der Radunion Halle Truppe sind. Mehrmals in der Woche fahren sie mit ihrem Trainer an der Saale entlang in die Heide. Sie freuen sich über neue Mitglieder!

Miteinander sein, einander beistehen. Ich glaube, das wird in den nächsten Wochen und Monaten wieder bedeutsamer werden.

In diesem Sinne, kraftvolle Septemberwochen und herzliche Grüße aus dem Laden im Advokatenweg 20.

Ihre Berit Ichite

Das aktuelle Schaufenster

In Erwartung des nahenden Laternenfestes, entstand die Idee zu diesem Schaufenster. Es stellt die Überfahrt eines Verstorbenen dar. Am Kopf steht der Engel, in einem der Begleitboote sitzen zwei Kinder. Auch die quitschgelbe Ente, die schon einmal in einem anderen Schaufenster dabei war, schaute wieder vorbei. Angedeutet wird eine nachfolgende Seebestattung durch die Urne aus Zellulose der Firma Heiso. Diese ist biologisch abbaubar und deshalb auch für Waldbestattungen zulässig. Nachts leuchtet das Schaufenster blau, die Lampions kommen dann zur Geltung. Diese erinnern an den traditionellen Laternenumzug für die Kleinsten, der auch in diesem Jahr wieder stattfindet und sicher viele Kinderherzen leuchten lässt.

Schaufenster Juni 2022

Das dieszeitige Schaufenster ist der Weisheit gewidmet. Wie entsteht sie? Wie können wir sie erlangen? Durch Stille. „Stille. Würde. Weisheit.“ steht deshalb auf der kleinen Karte vor dem Bild der alten Frau. Es ist ein Graffiti, entdeckt während meines diesjährigen Jakobsweges in einem Café in Porto (Portugal). Ein Bild, das ganz unterschiedliche Reaktionen bei den Betrachterinnen hervorruft. Was bewegt sich bei Dir, wenn Du es anschaust? Sind Dir solche Anblicke vertraut? Wo sehen wir noch alte Mütterchen in unserem Alltag? Wie gehen wir mit unseren Alten und Weisen um in diesem Land? Und wie wollen wir einmal selbst im Alter leben? Die Urne links im Bild ist eine Neuheit der Firma Samosa aus Halle. Sie ist aus Kork. Hier mit etwas Gold verziert, fügt sie sich ins Bild ein.

„Den Weg gehen. Wieder heim finden.“ ~ Der Achtsame Lebensbrief für den Monat August 2022 ~

1994 und 1998 unternahm ich zwei längere Reisen nach Nigeria. Nigeria ist ein Land in Westafrika. Ich erlebte viel und lernte täglich. Hinter die Dinge sehen, meinen europäischen Blick ablegen, Demut. Die Reisen prägten meinen weiteren Lebensweg.

Meine Pilgerreise im Mai diesen Jahres auf dem Jakobsweg „Camino Portuguese“ war für mich eine ähnlich bewegende Reise. Sowohl im Äußeren, als auch in meinem Inneren und sie wirkt bis heute nach. Wie kam es dazu? Gepilgert bin ich schon zwei Mal. Einmal mit Kind auf dem Jakobsweg im Süden von Sachsen-Anhalt und einmal in der Altmark.

Im Herbst vergangenen Jahres erlebte ich persönlich etwas, das meine Seele erschütterte und ich merkte bald, dass ich dafür Zeit brauche, um hinzuschauen und das Erlebte zu verarbeiten. Diesmal war es der Weg selbst, der mich rief und es war genau DIESER Weg, das spürte ich bald ganz genau. Ich gab der Zeit die Worte: „Den Weg gehen und wieder heim finden.“ Heim zu mir, noch mehr und wieder.

Die gelaufenen Kilometer und das Ziel am Ende, die besondere Kathedrale von Santiago, sind das Eine. Das Andere, für mich Prägendere, sind die vielen unterwegs gemachten Erfahrungen, die Begegnungen mit Menschen aus aller Welt.

Mein Pilgerweg begann in Porto, wo ich mir bewusst wurde, dass ich das erste Mal seit 22 Jahren vierzehn Tage allein sein würde. Die Kinder sind nun groß, gehen eigenen Wege und so bleibt wieder mehr Zeit für mich. Diese Vorstellung fand ich wunderbar und so genoss ich es, Porto allein zu erkunden, in vollen Zügen. Ich mag Städte, die an einem Fluss liegen, wie meine Heimatstadt Halle. Porto ist durch den Douro zweigeteilt, verbunden durch eine imposante Doppelstockbrücke. Mehrere Stunden lief ich durch die Stadt, beobachtete die Menschen aus vielen Ländern dieser Erde und fühlte mich ein bisschen wie damals mit Ende Zwanzig, als ich für mehrere Jahre in der multikulturellen Stadt London lebte.

Am nächsten Morgen ging es los, circa 260 Kilometer lagen vor mir. Am Ende wurden es mehr, doch dazu später noch etwas mehr. Die ersten Tage verbrachte ich hauptsächlich mit mir allein. Ich lief auf den typischen Caminho da Costa Holzstegen entlang, links von mir der Atlantik und sein beständiges Rauschen. Dieser Jakobsweg verläuft über lange Strecken am Ozean entlang, dabei immer wieder Dörfer und Städte durchquerend. Ich schlief in Tiny Häusern auf Campingplätzen (eine anerkannte Jakobswegunterkunftmöglichkeit) und genoss es, abends im Pool schwimmen zu können. Ich schlief in Pilgerherbergen, Hostels und in Hotels (einfach weil es manchmal keine andere Unterkunft mehr gab). Ich habe das Glück überall relativ gut schlafen zu können, ob es in einem vollen Schlafsaal ist oder am Flughafen. Wie bin ich gelaufen? Ich hatte mein Telefon zu Hause gelassen und es war aus. Ich hatte eine Vertretung organisiert und allen Kundinnen Bescheid gegeben, dass ich drei Wochen verreist bin. Ich entschied mich, offen dafür zu sein, wie weit mich meine Füße tragen würden und dann ein Quartier zu suchen. Darauf zu vertrauen, dass ich trotzdem abends ein Bett finden würde. Es hat immer funktioniert. Ich vertraute auf die gelben Jakobswegpfeile, die offiziellen Wegweiser und auf mein Jakobswegbüchlein. Ja, ich habe mich verlaufen (1x) und nach einer Stunde Morgenirrwegwaldspaziergang trotzdem wieder auf den Weg gefunden. Ich habe Menschen getroffen, wir liefen ein Stück gemeinsam und Tage später trafen wir uns zufällig wieder. Portugal und seine Menschen haben mich berührt. Ihr Mitgefühl für Fremde, ihre Hilfsbereitschaft, das leckere Essen. Ich gab überall Trinkgeld und entschied mich so manches Mal, das Geld zu bezahlen, was das Essen oder der Kaffee und das Gebäck mir wert waren. Der Abschied von diesem Land und seinen Menschen fiel mir schwer, doch ich wusste, ich kehre zurück…

In Spanien, in Galicien angekommen, wurde mir vom Herbergsvater Driies die „Variante Espiritual“ empfohlen, denn ich hatte ihm erzählt, dass ich noch nicht wirklich bereit war für große spanische Städte und Menschenmassen. Also entschied ich mich zwei Tage später diesen zusätzlichen Weg zu laufen und wurde reich beschenkt. Ich tauchte tief in die wunderbare Landschaft Galiciens ein und besuchte das Kloster Armeteira. Der Aufstiegstag zum Kloster war der härteste Tag meiner Pilgerreise. Die Sonne brannte vom Himmel, es ging steil bergauf und dann saß ich an einer Bushaltestelle, schrieb in mein Tagebuch und ertappte mich dabei, wie mein Unterbewusstsein mich fragte: „ Und Berit, WARUM nochmal wolltest Du auf den Jakobsweg?“ Ich wusste, ich muss weitergehen, denn was sollte ich sonst auch tun? In meinem Büchlein stand nichts von dieser Variante Espiritual und ein Bett für die nächste Nacht hatte ich auch nicht. Und dann hörte ich plötzlich eine Stimme, die den Berg hoch geschlichen kam. „Berit, is that you?“ (Berit, bist Du es?) Es war Fabio, ein Regisseur aus Rom, den ich schon einmal in Portugal getroffen hatte. Wir waren froh, uns ausgerechnet an diesem Punkt wiederzusehen, denn auch auf dem Camino gilt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Wir sprachen nicht viel, dafür war es einfach zu anstrengend, doch wir kamen gemeinsam am Kloster in Armeteira an, wo wir erst einmal völlig platt in einem Café landeten. Dank Fabio bekam ich dann auch das Notbett in der Pilgerherberge und am Nachmittag freuten wir uns am Pilgergottesdienst im Kloster teilnehmen zu können. Es war eine berührende Andacht mit einem Segen in mehreren Sprachen, abgehalten von den im Kloster lebenden Nonnen. Auch einen besonders schönen Pilgerstempel erhielten wir als Andenken. Am nächsten Morgen ging es beizeiten wieder los. Durch einen wunderbaren grünen, kühlen Wald, vorbei an Flüssen und alten, verlassenen Steinmühlen. Es war der schönste Tag meiner Pilgerreise und ich wäre gern als Waldhexe dort geblieben. 🙂 Ein paar Tage später erreichte ich Santiago de Compostela und den berühmten Platz vor der Kathedrale. Es sind besondere Orte und besondere Momente, die ich nun für immer in meiner Seele trage. Nach zwei Tagen Santiago kehrte ich verändert mit dem Bus nach Porto zurück. 4 Stunden Fahrt statt 14 Tage laufen. Wie komfortabel wir heute leben. Und wie einfach wir es oft haben.

Driies, der Herbergsvater der „Casa Alternativo“ erzählte mir, dass viele Pilgerinnen und Pilger immer wieder pilgern. Er selbst ist 60 000 Kilometer auf den unterschiedlichsten Jakobswegen und Pilgerwegen gelaufen.

Ich werde bestimmt auch wieder pilgern gehen. Wann und wo? Das wird sich zeigen. Vielleicht wird es so sein, wie dieses Mal. DASS DER WEG MICH RUFT.

Manch Eine/r fragte mich nach meiner Rückkehr, was der Weg mir „gebracht“ hat? Was war die Erkenntnis? Ich merkte und darüber freue ich mich… ich bin auf einem guten Weg. Mit meinem Leben, meiner Selbständigkeit, den Menschen um mich herum. Der Weg lehrte mich, in mancher Hinsicht noch toleranter zu sein und die Wunde im Herzen hat eine Schutzschicht bekommen und heilt beständig. Für mich sind Pilgern, Stille und die Natur Formen des Heilens.

Wer derzeit am Laden am Advokatenweg 20 vorbeigeht, der kann übrigens ein Mitbringsel betrachten: in einem Café in Porto sah ich an der Wand das Graffiti der alten Dame. Wie angewurzelt blieb ich davor stehen, bevor ich es fotografierte und es mich zu dem Schaufenster „Weisheit“ inspirierte. Ich stellte mir die Frage, wie erlangen wir Weisheit? Durch Stille.

Zum Schluss des Lebensbriefes freut es mich, dass schon einige Menschen von meinen Erzählungen inspiriert wurden und den Weg in diesem Herbst gehen werden. Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie auch Interesse? Gern erzähle ich ausführlicher von meinem Weg. Sprechen Sie mich einfach an. Ihre Berit Ichite

Auf dem Jakobsweg 2022 Foto: privat

„Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist.“ (Graham Greene) ~ Der achtsame Lebensbrief für den Monat Mai ~

Ich fing spät zu laufen an. Erst mit anderthalb Jahren. „Aber dafür musste ich dich nie tragen“, sagte mein Vater.

Ja, ich laufe gern. Die 8 Kilometer pro Wegstrecke zwischen meinem Wohnort und dem Laden fahre ich dennoch täglich mit dem Rad. Bis jetzt. Jetzt laufe ich öfters. Denn bald gehe ich auf den Jakobsweg.

Zwei Mal bin ich seiner Wege gegangen. Einmal mit Kind von Naumburg nach Helfta. Wir schliefen in einem Schloss, in einer Gemeindeküche, in einem leerstehenden Pfarrhaus und zum Schluss ruhten unsere Häupter im Kloster auf einem komfortablen Bett, gehüllt in blütenweiße Bettwäsche.

Die zweite Pilgerreise führte mich durch die Altmark. Damals waren es vor allem die berührenden Begegnungen, die bis heute in mir schwingen.

Eine Skurrile war auch dabei. In einem Waldstück traf ich im strömenden Regen auf einen Forstarbeiter im Auto. Er hielt an, fragte mich, was ich mache und wohin ich wolle. Dann bat er mich kurz zu warten, stieg aus, öffnete seinen Kofferraum und das Erste, das ich erblickte, war ein Spaten.

Pilgern bedeutet Begegnung. Anderen Menschen und vor allem sich selbst. Der Spaten blieb liegen und ich bekam ein Faltblatt seiner Kirche mit der Einladung, sie am kommenden Sonntag zu besuchen.

Nun hat der Weg mich wieder gerufen und führt mich erst einmal weit weg.

Ich werde ihn gehen und wieder heim finden. Und dazwischen werde ich wieder begegnen. Anderen Menschen und mir.

„Den Jakobsweg gehen heißt,

sich selber suchen und vielleicht

am Grunde der eigenen Seele

das Wunder entdecken.“

(Kurt Benesch)

Frühling

Der Frühling ist da und mit ihm das Grün der Wiesen und Wälder. Die Natur zeigt sich in ihren bunten Farben und in uns Menschen erwachen (wieder) die Lebensgeister. Passend dazu wählte ich Frida Kahlo aus, in das Ladenschaufenster einzuziehen. Eine starke Frau und Künstlerin. „Ich will an deinem dunkelsten Ort teilhaben“, ist ein Zitat von ihr. Lasst uns gegenseitig an unseren dunkelsten Stunden teilhaben. Füreinander da sein. Das ist meine Frühlingsbotschaft hier aus dem Laden im Giebichensteinviertel. Uns allen eine gute und kraftvolle Zeit.

Frühlingsschaufenster Frida Kahlo * Foto: Achtsame Bestattungen
Die Urne wurde von mir gestaltet. Foto: Achtsame Bestattungen

Ostergruß

Ostern ist ein besonderes Fest für mich. Ich liebe diese Zeit, wenn das Leben wieder sichtbar erwacht. Die kleinsten Blüten kriechen aus dem Mutterboden hervor, wie das Großmütterchen „Immergrün“ oder der starke Gundermann. Etwas von ihnen überlebte den Winter und die längere Dunkelheit unter der Erde. Ostern feiern Millionen Christen den „Sieg“ des Lebens über den Tod. Angesichts der aktuellen Situation im Osten unserer Welt, fällt mir das Schreiben solcher Worte schwer. Der Tod ist immer existent. Schon wenn wir geboren werden, ist klar, dass wir eines Tages sterben werden. Vielleicht ist eine Frage angesichts Ostern und gerade dieses Osterns… „Was bedeutet das, tot zu sein? Wer und was ist tot, wenn wir sterben?“ Oder anders gefragt: „Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?“ Ich habe das Gefühl, dass immer mehr Menschen spüren, dass die Zeit des Materialismus vorbei ist. Etwas Anderes webt sich ein. Etwas, das vielleicht lange verschüttet war. Etwas Größeres, das uns umgibt und zusammenhält. Denn wir spüren eine Verbindung zu unseren Mitmenschen und manche können auch schon die Verbindung zu anderen Wesen spüren, ganz so, wie es früher war. Ein Engel wälzte den Stein zur Seite, mit dem das Grab Jesu verschlossen war. Als er sah, dass das Grab leer war, verkündete er, dass Jesus auferstanden war. Der Osterhase ist die Verbindung zur Natur und spendet Hoffnung für alle Menschen. Die Feldhasen hüpfen wieder, sie haben Junge bekommen! Die Natur erblüht und wird die Kleinen ernähren. Die letzten Schaufenster bilden, unbewusst wie ich beim Schreiben bemerkte, eine Brücke. Die Engel, der Seelenfreund Anam Cara und nun sitzt gemütlich ein Osterhase auf der Urne. Morgen, am Gründonnerstagabend, werde ich das Schaufenster mit einem Ostergruß versehen. Wer also Lust hat und in der Stadt ist, kann ja mal vorbei spazieren. Ich wünsche Ihnen und Euch frohe Osterfesttage. Hoffnungsvoll, liebesvoll und stärkend.

Frohe Osterfesttage!

Anam Cara – Freund meiner Seele

Das aktuelle Schaufenster ist gewisser Maßen eine Fortsetzung des Liebe- und des Engelschaufensters. Denn Begegnungen mit dem Anam Cara – „dem Freund meiner Seele“ haben etwas mit Engelhand Gewobenes an sich und ihre Liebe überdauert den Tod. „Wir begegneten uns – und plötzlich erwachte zwischen uns ein Gefühl uralter Vertrautheit. Die Liebe öffnete die Pforte eines zeitlosen Wiedererkennens; und endlich kehrten wir jeder im anderen heim.“ (John O’Donoghue) Die integrierte Holz*Lederurne ist von der halleschen Firma SAMOSA, hergestellt in Mitteldeutschland. Meine Anlieferungen erhalte ich mit dem Fahrrad.

Geistige Welt 22.02.2022

Die geistige Welt zu erkennen, bringt unter dem vielen die Erkenntnis, dass die Toten und die Lebendigen eine Einheit sind. Das Schaufenster für die Monate Januar und Februar widmete ich daher den Engeln der geistigen Welt.

Januar & Februarschaufenster 2022 „Die Engel der geistigen Welt.“

2022. Ich erbitte uns Kräfte, damit wir aus unseren Herzen heraus leben können. Wir sind eine Menschheitsfamilie. Wir brauchen Frieden. Mögen wir friedvoll sein.

31. Dezember 2021 * Jahresausklang

Der letzte Tag des Jahres ist da. Die Portaltage wurden abgelöst von Rauhnächten, die sich in diesem Jahr für mich leichter anfühlen. Was ich allerdings stark wahrnehme, ist das Neue, das kommt. Ein Jahr mit der Quersumme 6, ein großes Umbruchsjahr. Auch die Natur und alles, was nicht (mehr) stimmig ist und in die „neue Zeit“ passt, wird uns gezeigt. Ich glaube, in den kommenden Monaten wird es noch wichtiger werden, sich innerlich zu stärken, in der eigenen Mitte zu bleiben. Viele Menschen werden täglich gefordert werden, es fühlt sich für mich so an, als ob gerade Menschen in Führungspositionen ständig „reagieren“ werden müssen. Die Dynamik wird weiter steigen. Auf unser Herz zu hören, wird sehr wichtig sein, da viele neue Themen auf uns zukommen werden. Vor langer Zeit schrieb ich hier die Frage: „Wie wollen wir leben?“. Diese Frage gilt für mich immer noch und sie bietet jedem von uns die Chance, Dinge zu verändern & selbst wahrhaftiger, tiefgründiger und authentischer zu werden. Auch der Tod und der Umgang damit wird in den nächsten Monaten und Jahren an Bedeutung zunehmen. Schon jetzt spüre ich sehr deutlich, wieviel sich hier in den letzten Jahren verändert hat. Wenn ich mich mit dem Tod beschäftige und mit der Frage, woher ich komme und wohin ich gehe, werde ich in die Freiheit geführt. In ein tiefes Vertrauen und in die Kraft. Memento mori. Bedenke, dass Du sterben wirst. Auch wenn Du Dein Leben vermeitlich noch so sicher baust und Dich mit teuren Dingen absicherst. Am Ende sterben wir alle und gehen, lediglich bekleidet, in die geistige Welt. Ich wünsche uns allen ein weiteres Erwachen und eine Rück-Besinnung auf Werte und Dinge, die wahrhaft sinnvoll und nützlich sind.

20. Dezember 2021 * Wintersonnenwende

Am Vorabend der Wintersonnenwende befinden wir uns zugleich immernoch innerhalb zehn aufeinanderfolgender Portaltage. Ich vertraue auf die kosmische Grundordnung. Das bedeutet für mich, möglichst nahe an und mit der Natur zu leben, mit ihrem Lauf zu gehen, die Neu- und Vollmonde zu achten und die jahreszeitlichen Wendetage. Die Nacht der Wintersonnenwende eignet sich gut für ein Ritual. Die Wohnung ist geschmückt und sauber. Ich räuchere und schreibe auf, meinen Kalender Monat für Monat betrachtend. Wie habe ich das Jahr, folgend den vergangenen Rauhnächten, erlebt? Habe ich meine Wahrheit gelebt? Was habe ich auf dem Weg gebracht? Wo habe ich vielleicht Fehler und Erfahrungen gemacht, aus denen ich lernen darf? Ich schreibe auf, was schmerzlich war und übergebe es dem Feuer. Es darf weh tun, dann lasse ich es los und es heilt. Laut der Astrologen wird das Weihnachtsfest, in diesem Jahr, ein besonderes Fest sein. Einen Tag später, am 25. Dezember, beginnen die 12 Rauhnächte. In diesen Tagen und Nächten können wir nach innen gehen, die Stille genießen und bereits das Neue weben und spüren, worum es im Jahr 2022 gehen wird. Ich glaube, es kommt Einiges auf uns zu. Ich will es halten wie Pippi Langstumpf. Die sagte: „Der Sturm wird stärker… ich auch!“ Nutzen wir diese Tage, diese Zeit, um gut für uns da zu sein. Uns zu stärken und unsere Energien durch die Liebe, die Freude und die Dankbarkeit hochzuhalten.

„Wo Liebe ist, ist Licht.“ Detail des Schaufensters „Liebe“ am Laden Achtsame Bestattungen,
Advokatenweg 20, 06114 Halle (Saale), Dezember 2021

05. Dezember 2021 * Dunkle Zeit

Wir sind mitten in der dunklen Zeit. Und in diesem Jahr fühlt sie sich vielleicht besonders dunkel an. Vieles hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Da tut es gut, immer mal wieder nach innen zu gehen. In die Stille, um mich zu erden und meine Mitte zu spüren. Was fühle ich? Kann ich allein sein? Halte ich Ruhe aus? Es war ein besonderes Jahr, es flog vorbei. Ich habe in diesem Jahr meinen neuen Laden bezogen, bin nun mitten im lebendigen Giebichensteinviertel. Manche Menschen gingen aus meinem Leben, Neue kamen. So ist das Leben. Ein stetiger Wandel, ohne Sicherheit auf das ewig Währende. Und doch ist es schön. Das Dezember Schaufenster ist deshalb der LIEBE gewidmet. Denn sie steht am höchsten und sie bleibt.

28. Oktober 2021 * Samhain

Ich habe lange überlegt und mich nun doch entschieden am Sonntag, den 31. Oktober 2021, etwas für die Kleinsten hier im Giebichensteinviertel anlässlich von Halloween (oder Samhain, wie ich bevorzuge) zu organisieren. Seid gespannt, kommt vorbei! Traut Ihr Euch herein?

Oktober Schaufenster Halloween/Samhain für Kinder

Mit Fritz, einem Schüler der 4. Klasse der benachbarten Grundschule, wurde dieses Schaufenster gestaltet. Die Idee dazu entstand nach dem Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch. Ich liebe dieses Buch und gestalte dazu auch ein Schulprojekt für interessierte Lehrerinnen und ihre Schülerinnen. Doch nun hier zwei Fotos des Schaufensters!

21. Oktober 2021 * Herbst

Der Herbst ist da. Ein rasanter Herbst, wie wir vor allem heute spüren dürfen. Der Oktober ist ein Drehmonat, der noch einmal viele Themen präsentieren wird. Es geht um Macht und EinflussThemen, um Verantwortung und um Wahrheit. Wo lebst Du Deine Wahrheit? Bist Du frei? Lebst Du (noch) in der Angst oder in der Liebe? Und es geht um Kommunikation. Wie reden wir miteinander? Nutzen wir die Zeit um miteinander „zu sein“? Nun die rasante Herbstwelle ist da und es ist Deine Entscheidung, ob Du sie nutzt.

Am Landesmuseum für Vorgeschichte Halle. Foto: Achtsame Bestattungen Berit Ichite

September Schaufenster

Das September Schaufenster ist Schottland gewidmet. Es war eine zutiefst berührende Reise, die ich dorthin unternahm. Sie hat mich tief berührt. Dieses Gefühl wollte ich mit dieser Fenstergestaltung vermitteln.

16. September 2021 * Sommerneige

Noch immer befinden wir uns in besonderen Zeiten. Und nun neigt sich dieser Sommer, die Herbsttagundnachtgleiche naht, wobei der Herbst in der Natur schon spürbar ist. Der Herbst und der folgende Winter bieten uns nach der Zeit im Außen, Gelegenheiten nach innen zu gehen. Mehr Zeit zu Hause zu verbringen, bei sich zu bleiben, Kraft zu tanken. Dennoch Zeit in der Natur zu verbringen, das Immunsystem stärken, auch mal Regen und Wind auf der Haut zu spüren. Nach Hause kommen, vielleicht einen wärmenden Tee trinken, nachspüren. Wie war das Jahr bisher? Was ist neu in mein Leben gekommen, was darf gehen? Mal die Wohnung räuchern, Kerzen anzünden, vielleicht Tagebuch schreiben oder ein schönes Buch lesen. Die Früchte der Natur im lokalen Laden kaufen und sich dann zum Beispiel eine schöne Suppe kochen. Ich wünsche Euch einen schönen Herbst! Einen Kraftvollen!

Ein Mandala im Wald legen.

01. Juli 2021 Ladeneröffnung

Anlässlich der Ladeneröffnung möchte ich ein paar Fotos vom Laden und vom allerersten Schaufenster teilen. Es war meinen Ahnen väterlicherseits gewidmet.

27. Juni 2021 * Neubeginn

Liebe Mitmenschen, viele viele Jahre war ich in der Hermannstraße in Halle zu finden. Der schöne Wintergarten am Haus und das Wandbild der Freiraumgalerie mit dem Titel: „Die Liebe bleibt.“… Sicher fiel es auch dem ein oder anderem Passantin auf. Nun brechen neuen Zeiten an. Am Wochenende bin ich mit meinem Unternehmen umgezogen. Ab sofort bin ich im Advokatenweg 20/Ecke Brunnenstraße zu finden und freue mich sehr, ein Teil des Giebichensteinviertels zu sein. Naturgemäß bin ich ab und zu unterwegs… deshalb einfach vorher anrufen und Termin vereinbaren. Oder spontan herein kommen, wenn die Tür offen steht.

12. Februar 2021 * Besondere Zeiten

Noch immer befinden wir uns in einer besonderen Situation, die jeden von uns fordert. In Mitteldeutschland kommt seit ein paar Tagen der Schnee dazu, der das sonst gewohnte Leben hier und da durcheinander wirbelte. Für mich wirkt es so, als ob wir doppelt von der Natur die Chance bekommen, auf uns zu schauen. Innenkehr, inne-halten, ausruhen, schauen. Wie will ich leben, wo bin ich in meiner Kraft oder was brauche ich (noch) dazu? Derweil beschenkt uns Mutter Erde mit Sonnenschein und blauem Himmel und einem Neumond im Wassermann-Löwe, der es kräftemäßig in sich hat. Darum können wir hoffen. Es ist alles da und sich dies immer wieder bewusst zu sein, wie gut es uns hier (trotz allem) geht, ist eine gute Übung für den Abend. Was habe ich heute erlebt? Wofür bin ich dankbar? Was habe ich in diese Welt gebracht? Bin ich im Außen, rege mich auf, reibe ich mich oder bin ich in meiner Kraft und trage Gutes in die Welt? Gelingt es mir, zu „SEIN“? Wie im Eintrag vom März 2020 möchte ich enden mit den Worten… Bleiben Sie optimistisch, stark, behütet und gesund! Ihre Berit Ichite

Grabstein auf dem Stadtgottesacker in Halle (Saale), Foto: Berit Ichite, Achtsame Bestattungen

23. März 2020 * 7 Doktoren

Wer hätte gedacht, dass das Jahr 2020 für uns solche Veränderungen bereit hält? Wie in allen Dingen gibt es auch jetzt zwei Möglichkeiten, die Welt zu betrachten. Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit? Wie bewahre ich meine positiven Emotionen und mein Gleichgewicht? Ich lebe nach der Weisheit der „alten sieben“ Doktoren, die da wären: Sonnenlicht, ausreichend viel trinken, Spaziergänge, ausruhen, Sport, gesundes Essen und dann und wann fasten. Als „Bestatterin“ richte ich mich nach den derzeitigen Beschränkungen (Trauerfeiern nur am offenen Grab im Familienkreis) und berate Sie gern, welche anderen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen. Bleiben Sie optimistisch, stark, behütet und gesund! Ihre Berit Ichite

Erinnerungssteine auf dem Nordfriedhof in Halle (Saale), Foto: Berit Ichite, Achtsame Bestattungen

06. Februar 2020 * Friedhofführung

Nach zwei Führungen über den Gertraudenfriedhof in der Frohen Zukunft in Halle (Saale) biete ich (gemeinsam mit dem Leiter des Nordfriedhofes Halle Herrn Bade) für den 9.März 2020 eine Führung über diesen Friedhof an. Schwerpunkt wird an jenem Tag das aktuelle Beisetzungsangebot sein. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, wir treffen uns 10 Minuten vorher am Eingang des Friedhofs. Wer möchte, kann mit mir anschließend zum Krematorium auf dem Gertraudenfriedhof fahren, um sich dort vor Ort vom Vertreter der Geschäftsführung, Herrn Kriebel, über den Ablauf einer Einäscherung aufklären zu lassen. Bitte melden Sie sich für beide Angebote bei mir an. Telefonnummer: (0345) 525 17 312. Vielen Dank!

Grabstein auf dem Nordfriedhof in Halle (Saale), Foto: Berit Ichite, Achtsame Bestattungen

23. Januar 2020 * Friedhofführung

Auf Grund der großen Nachfrage für den Besuch des Gertraudenfriedhofs und des Krematoriums am Gertraudenfriedhof gibt es einen 2. Termin. Wann? Montag, 3. Februar 2020. 13 Uhr Führung über den Gertraudenfriedhof Halle mit der Leiterin Frau Bunge. Nach einer kurzen Teepause haben Sie die Möglichkeit mir Ihre Fragen zu stellen. Anschließend besichtigen wir gemeinsam um 15 Uhr das Krematorium. Für diesen interessanten Nachmittag treffen wir uns um 12.50 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Gertraudenfriedhof, Am Landrain 25. Achtung: Auch diese Veranstaltung ist jetzt ausgebucht! Interessenten können sich folgenden Termin vormerken: 9. März 2020, 14 Uhr Nordfriedhof. Ob es im Anschluss auch eine Führung im Krematorium auf dem Nordfriedhof geben wird, muss ich noch abklären.

21. Januar 2020 * Anregungen zum Nachdenken

Wo wird die Beisetzung stattfinden? Wo die Trauerfeier? Wenn der oder die Verstorbene zu Lebzeiten keinen Wunsch geäußert hat, sind diese Fragen für Angehörige manchmal schwer zu beantworten. Denn die Auswahl ist heute vielfältig. Auf einem städtischen Friedhof, im Wald oder an einem anderen Ort, der für den Verstorbenen oder die Angehörigen bedeutsam ist? Die FriedWald GmbH oder die Angebote der „Oase der Ewigkeit“ können dann ebenso interessant sein, wie die teilweise neuen Angebote der städtischen Friedhöfe. Auch der Friedgarten in Mitteldeutschland erfreut sich in unserer Region großer Beliebtheit. Meine Empfehlung: Nutzen Sie doch Familientreffen oder einen ruhigen Moment auch einmal dafür, über „den Tod zu sprechen“. Es kann im Ernstfall erleichternd sein, den Wunsch des Anderen/der Anderen zu kennen und ihm/ihr damit gerecht werden zu können. Übrigens: Eine Trauerfeier kann auch in Ihrem Zuhause stattfinden oder in warmen Zeiten – draußen in der Natur. Ihre Berit Ichite

Baum in der Dölauer Heide Halle (Saale), Foto: Berit Ichite, Achtsame Bestattungen

20. Januar 2020.

Eine Führung

Am 27. Januar 2020 (13 bis 16 Uhr) organisiere ich eine Führung auf dem Gertraudenfriedhof Halle und dem angrenzenden Krematorium Halle (Saale). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Von 14 bis 15 Uhr haben Sie die Möglichkeit, in einer lockeren Runde, Ihre Fragen an mich zu stellen. Ich bitte um Anmeldung unter meiner Telefonnummer: (0345) 525 17312. Treffpunkt ist um 12.50 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Gertraudenfriedhof Halle am Landrain 25. Bitte ziehen Sie sich der Witterung entsprechend warm an. Ihre Berit Ichite

„Der Zug des Todes“ auf dem Gertraudenfriedhof in Halle (Saale), Foto: Berit Ichite, Achtsame Bestattungen

13. Januar 2020

Liebe BesucherInnen dieser Seite, liebe Familien. „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt.“ Mit diesem Zitat von Dante Alighieri wünsche ich uns ein gutes, kraftvolles Jahr 2020. Mögen wir alle uns gegebenen Möglichkeiten nutzen, um unsere Welt und unser Leben sinnvoll zu gestalten. Ihre Berit Ichite

2. November 2019, 15 Uhr, fand das 10. Konzert für alle Seelen in der Großen Feierhalle vom Gertraudenfriedhof in Halle (Saale) statt. Allen MusikerInnen, TänzerInnen und Gästen der vergangenen Jahre danke ich von Herzen!

15. Oktober 2019, 20 Uhr, Luchskino am Zoo: „Mein Leben mit Amanda“

Bücher des Jahres 2019:

„Becoming“ – Michelle Obama (ISBN: 978-3442314874 )

„Mein denkendes Herz“ – Susanna Tamaro (ISBN: 978-3492057615)

„Lessons: Mein Weg zu einem sinnerfüllten Leben“ – Gisele Bündchen (ISBN: 978-3426675731)

„Die Totenwäscherin“ – Helga Hegewisch (ISBN: 978-3763803781)

„Christina: Zwillinge als Licht geboren“ -Bernadette von Dreien (ISBN: 978-3905831481) *Band 1

„Christina: Die Vision des Guten“ – Bernadette von Dreien (ISBN: 978-3905831504) *Band 2

„Der geheime Leben der Bäume“ – Peter Wohlleben (ISBN: 978-3453280670)

„Schwester Tod: Weibliche Trauerkultur – Abschiedsrituale, Gedenkbräuche, Erinnerungsfeste“ – Erni Kutter (ISBN: 978-3466368778)

„Anam Cara – Das Buch der keltischen Weisheit“ – John O‘Donohue (ISBN: 978-3423346399)

Ewige Klassiker:

„Anam Cara – Das Buch der keltischen Weisheit“ – John O‘Donohue (ISBN: 978-3423346399)

„Die vierzig Geheimnisse der Liebe“ – Elif Shafak (ISBN: 978-3036959122)

„Ur-Medizin: Die wahren Ursprünge unserer Volksheilkunde“ – Wolf Dieter Storl (ISBN: 978-3038008729)

„Sara und die Eule“ – Esther & Jerry Hicks (ISBN: 978-3778771730) *Band 1

„Sara und Seth“ – Esther & Jerry Hicks (ISBN: 978-3778772133) *Band 2

„Sara und das Geheimnis des Glücks“ – Esther & Jerry Hicks (ISBN: 978-3778772898) *Band 3

Gesundheit für Körper und Seele“ – Louise L. Hay (ISBN: 978-3548746005)

„Gesund durch Ayurveda – Die Basics des indischen Heilwissens für ein langes Leben“ – Dr. Vinod Verma (ISBN: 978-3426658215)

Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinke“ – Clarissa Pinkola Estés (ISBN: 978-3453132269)

„Schamanentum – Die Wurzeln unserer Spiritualität“ – Wolf-Dieter Storl im Gespräch mit Dirk Grosser (ISBN: 978-3899013658)